Monat: März 2020

Ein neues Buch herausgegeben von Heribert Illig: Der Schatten der Antike

herausgegeben von Heribert Illig

Das bislang fehlende Schlusskapitel der „Kulturgeschichte der Antike“ von Egon Friedell.

Es war ein unersetzlicher Verlust, dass Egon Friedell seine „Kulturgeschichte des Altertums“ wegen des Nazi-Terrors nicht abschließen konnte. Das dritte und letzte Kapitel des zweiten Bandes – heute als „Kulturgeschichte Griechenlands“ im Handel – blieb ungeschrieben. Doch nun kann die Rohfassung dieses Kapitels aus der Handschrift publiziert werden. Über 80 Jahre nach Friedells Freitod lässt sich verfolgen, wie er das Kapitel teils skizziert, teils ausformuliert hat. Der Umriss des gesamten Werkes ist gefunden.

Heribert Illig hat über Friedell promoviert, das Manuskript aufgespürt, kommentiert und mit weiteren Ergänzungen zum Druck gebracht.

157 Seiten, 9 Abb., Pb.
ISBN 978-3-9288525-55
Preis 14,80 €

Wikipedia – das nicht objektive Lexikon

von Heribert Illig

Hier wird noch einmal, gewissermaßen im historischen Rückblick, der Umgang bei Wikipedia mit abweichenden Meinungen dokumentiert und kommentiert. Wenn man sich erinnert, wie die Wissenschaftler und die Wikipedia, in diesem Fall zum Teil in Personalunion, ihren Kontrahenten verleumdet haben, dann bestätigt sich: Wer keine guten Argumente hat, muss untergriffig werden!

Lange Zeit war die Wikipedia-Seite „Heribert Illig“ eine hart umkämpfte, für mich beleidigende Internet-Seite. Deshalb habe ich sie als direkt Betroffener viele Jahre lang nicht aufgerufen. Erst besondere Vorkommnisse und dann der „Spiegel[2010] hoben mir ins Bewusstsein, dass um diese Seite ein regelrechter Krieg getobt hat [vgl. Illig 2010a]. Dabei ging es um Administratoren, Hausordnung, Gruppenbildung, erhebliche persönliche Animositäten, nicht zuletzt auch um Sachfragen. Als markantes Beispiel wurde Henriette Fiebig vorgestellt, zugleich angestellte „community Assistant“ des spendensammelnden Vereins „Wikimedia Deutschland“ und ehrenamtliche Administratorin der Wikipedia. Ausgerechnet sie fühlte sich berufen, Professoren gegen meine These zu verteidigen. Und wie! Sie wollte nichts als die Wahrheit.

„»Irgendwann hast du geschnallt: Wir suchen da letztlich die Wahrheit. Die gibt’s aber nicht.« Eigentlich habe sie dieses Rechthabenwollen abgelegt, nachdem sie sich zweieinhalb Jahre mit den »Pappköppen im ‚erfundenen Mittelalter‘ herumgeschlagen« habe, den Anhängern einer Verschwörungstheorie, die besagt, dass die Jahre 614 bis 911 nie existiert hätten. Sie hat sich damals durchgesetzt [Rohr, 154].“

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